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Hamburg: Impressionen - Chronik - Heute

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Basisdaten

Gemeindeschlüssel: 2000000
Landkreis: Hamburg, Freie und Hansestadt
Bundesland: Freie und Hansestadt Hamburg
Einwohner: 1.743.627
Mänlich: 849.467
Weiblich: 894.160
Fläche: 755,16 km²

Chronik

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2006 Schenefeld

Schenefeld, direkt an der Grenze Schleswig-Holsteins zu Hamburg gelegen, dessen heutiges Stadtgebiet in einem uralten Siedlungsraum liegt, blieb seit seiner ersten urkundlichen Erwähnung im Jahre 1256 ein sehr landwirtschaftlich geprägtes Dorf.

Eine Änderung dieser Struktur trat im Grunde erst 1918 ein, als außerhalb des Dorfes eine größere Ansiedlung auf dem Gelände einer ehemaligen Pulverfabrik aus dem 1.Weltkrieg entstand. Dieser Ortsteil wird auch heute noch als Schenefeld-Siedlung bezeichnet, während der ursprüngliche Dorfkern Schenefeld-Dorf oder Altgemeinde genannt wird.

Die Einwohnerzahl Schenefelds stieg im Laufe der Zeit, insbesondere durch viele Flüchtlinge und Evakuierte nach dem Zweiten Weltkrieg, immer weiter an (z.Zt. ca. 18.000) und am 1. Juli 1972 erhielt Schenefeld endlich die lange ersehnten Stadtrechte und hat sich in den letzten Jahren immer mehr zu einem sehr beliebten Wohn- und Wirtschaftsstandort entwickelt.


Einige wesentliche Ereignisse aus der Schenefelder Geschichte   

1256   Erste urkundliche Erwähnung von Schenefeld unter dem Namen "Sceneuelde"

1464   Die erste namentliche Erwähnung eines Schenefelder Bürgers unter dem
           Namen Heyne Hardenbach

1640   Schenefeld kommt unter dänische Herrschaft
           (bis 1864)

1803   Eine erste Volkszählung ergibt für Schenefeld 391
           Einwohner in 90 Haushalten

1900   Die Einwohnerzahl ist inzwischen auf 909
           angewachsen

1917   Errichtung der sog. "Munitions-Anfertigungs-
           und Lagerstelle Schenefeld" auf dem Gebiet 
           der heutigen Siedlung

1918   Beginn des Aufbaus der Siedlung Schenefeld; Keimzelle waren die ehemaligen
           Militär-Pulverschuppen im Gebiet der heutigen Friedrich-Ebert-Allee

1945   Am 4.März besetzt das britische Militär Schenefeld

1946   Erstmals nach dem Krieg tritt am 4.Dezember eine von den britischen 
           Militärbehörden ernannte Gemeindevertretung zusammen; erster
           Bürgermeister wird der Tischlermeister Paul Hertrich

1948   Aus Schenefeld wird der Antrag auf Eingemeindung nach Hamburg gestellt, was
           aber vom Hamburger Senat abgelehnt wird

1950   Von den damaligen 5869 Einwohnern waren ca. 43% Flüchtlinge und Evakuierte
           aus den Kriegsgebieten

1953   Einweihung der Gorch-Fock-Schule

1955   Die Verlängerung der Staßenbahnlinie von Bahrenfeld bis zum Schenefelder
           Platz wird eingeweiht und in Betrieb genommen

1962   Die Einwohnerzahl ist auf 10.000 angewachsen

1965   Die Realschule Schenefeld wird mit einer Anfangsklasse gegründet

1968   Einweihung des neuen Rathauses am Holstenplatz

1970   Das Gymnasium Schenefeld beginnt als Zweigstelle des Pinneberger Theodor-
           Heuss-Gymnasiums seinen Betrieb

1972   Schenefeld werden am 1. Juli die Stadtrechte verliehen

1982   Einrichtung des Jugend- und Kommunikationszentrums JUKS

1991   Eröffnung des Stadtzentrums und Aufnahme partnerschaftlicher Kontakte zu
           der Stadt Luninez (Weißrussland)

2001   Offizielle Unterzeichnung der Städtepartnerschaft mit Luninez am 30.09.01

2006   Schenefeld feiert seinen 750. Geburtstag und offizieller Beginn der
           Städtepartner-schaft mit der fränzösischen Stadt Voisins-le-Bretonneux
           am 20.05.06

 

 

 

J.Wien am 25.10.2006

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